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Streik im Dienstleistungsbereich

Pressemitteilung

Streiks von Erzieherinnen und Sozialarbeitern, Arbeitskampf des Postpersonals, Protestaktionen der Beschäftigten in der Pflege – es rumort überall dort, wo Leistungen  von Menschen für Menschen erbracht werden. Dabei geht es noch nicht mal vordergründig um mehr Geld für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Es geht vielmehr um Wertschätzung für die Erledigung von Aufgaben, die im Dienst für ein funktionierendes Gemeinwesen erbracht werden.

So sind die Anforderungen, die an alle Beschäftigten im Erziehungsbereich von der Allgemeinheit, von Eltern und öffentlichen Stellen gerichtet werden, stetig gestiegen, während sich dies in Eingruppierung und Bezahlung nicht niederschlug.

Sicher hat jeder in seinem Umfeld Menschen, die in der Pflege tätig sind - egal ob in der Alten- oder Krankenpflege. Von daher müsste auch jeder wissen, dass es der Pflege in Deutschland nicht gutgeht. Es wird beklagt, dass die Arbeitsbedingungen schlecht sind, die Wertschätzung des Berufes und nicht zuletzt auch die Bezahlung.  Auch die Beschäftigten selbst machen sich Sorgen, dass sie bald nicht mehr in der Lage sein könnten, die Patienten und pflegebedürftigen Heimbewohner so versorgen zu können, wie es erforderlich wäre. Der Umbau unseres Gesundheitssystems darf aber nicht  auf dem Rücken der Beschäftigten und der PatientInnen ausgetragen werden

Der Streik der Post-Beschäftigten für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze bei der Post - dereinst ein hoheitlicher Dienstleister - und gegen die Verlagerung in die Billigtochter DHL Delivery hat auch etwas mit dem Ansehensverlust einer Tätigkeit zu tun, deren Erledigung bislang eine gewisse Hochachtung entgegengebracht wurde. Offensichtlich nimmt die Post AG in Kauf, dass Löhne und Arbeitsbedingungen mit Ausgliederungen, Leiharbeit, Befristungen usw. massiv verschlechtert werden, um den ohnehin nicht mageren Konzerngewinn weiter zu steigern.

Der SPD-Unterbezirksvorstand fordert dazu auf, den berechtigten Interessen der Beschäftigten nicht nur in den aktuell von Arbeitskämpfen betroffenen Bereichen Rechnung zu tragen und im Interesse der Allgemeinheit wieder die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Mittelpunkt der Betrachtung zu rücken. Wir erklären uns mit den streikenden Beschäftigten und ihren Gewerkschaften, insbesondere den Vereinigten Dienstleistleistungsgewerkschaften (ver.di) solidarisch.


 

                                   

Alexander Fuhr, MdL                            Traudel Buser-Hussong

UB-Vorsitzender                                Pressebeauftragte

 
 

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